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Zertifizierte Ganzheitliche NATURHEILPRAXIS

Neurobiologie nach Dr. med. Klinghardt®

Zähne natürlich heilen

 

In diesem Artikel berichte ich über Möglichkeiten und Aussichten, den aktuellen Zahnstatus auf natürliche Weise zu verbessern. Ich greife dazu auf meine mehrjährige Erfahrung in der kinesiologischen und naturheilkundlichen Begleitung von Patienten mit Zahn- und Kieferproblemen sowie auf meine bisher angesammelten Kenntnisse in diesem Fachbereich zurück, die ich durch langjähriges (nicht universitäres) Studium, durch laufende medizinische Weiterbildungen, durch das Studium angrenzender Fachgebiete wie die orthomolekulare Medizin, Biochemie und Mineralstofflehre nach Dr. Schüßler, durch meine frühere berufliche Erfahrung in der Dentalbranche (in der Zahntechnik, in der Dentalindustrie und im -handel) sowie durch die laufende enge Zusammenarbeit mit Zahnmedizinern und durch langjähriges Experimentieren erlangen konnte. Auch meine mittlerweile mehr als 5jährige Beschäftigung mit im Körper und besonders im menschlichem Kiefer persistierenden Mikroben wie Bakterien, Viren und dem in der Medizin hochaktuellem Thema des Biofilmmanagements werden ansatzweise in diesem Artikel ihren Niederschlag finden.


Um es gleich am Anfang vorweg zu nehmen, es ist - abhängig von der Art, von der Lokalität und vom Ausmaß der vorhandenen Schädigung - sowohl am Zahn als auch am Zahnhalteapparat möglich, bestimmte Schäden zu beheben, stattfindende Degenerationsprozesse zu stoppen und bis zu einem gewissen Grad umzukehren und damit eine sog. Regeneration einzuleiten und all das auf natürliche Weise.

Zu Beginn muss ich jedoch einen Überblick über die am häufigsten vorkommenden Schädigungen an Zähnen und Parodontium (Zahnhalteapparat) geben, ohne hier dem Anspruch auf Vollständigkeit nachkommen zu können. Ebenso kann ich aufgrund des Umgangs des Fachbereiches nicht in die Tiefe vordringen, obgleich ich es gerne würde.

Anschließend zeige ich die Möglichkeiten der natürlichen Heilung, aber auch die Grenzen dieser auf. Hinweise auf mögliche Gefahren von Selbstheilversuchen werden nicht fehlen.

Grundsätzlich gilt es zwischen Schäden am Zahn mit seiner natürlichen Krone - dem sichtbaren Teil - und mit seiner Wurzel - dem im Zahnfach verankertem, unsichtbaren Teil, einerseits und dem Parodontium, den Zahnhalteapparat, bestehend aus Kieferknochen und Zahnfleisch andererseits. Diese grobe Unterscheidung ist nur hinsichtlich des primären Entstehungsortes relevant. Denn beide Bereiche - Zahn und Zahnhalteapparat - hängen miteinander physiologisch zusammen und pathologische Prozesse wirken in beide Richtungen. Ein gesunder Zahn kann in einem kranken Periodontium nicht dauerhaft gesund bleiben. Andersrum wird ein fortschreitender Zahndefekt unbehandelt schlussendlich die Zahnwurzel und den umgebenden bisher intakten Zahnhalteapparat nachhaltig schädigen.

Ganz dumm geht es her, wenn Parodontalerkrankung und Zahnlücken gleichzeitig vorliegen, was bei vielen Menschen der Fall ist, besonders im fortgeschrittenem Alter oder bei bestehenden Allgemeinerkrankungen.

Der Einfachheit halber möchte ich nun die vielfältigen Zahn- und Kieferkrankheiten auf lediglich zwei häufige vorkommende reduzieren. Die Zahnmediziner unter Ihnen mögen mir bitten diesen Kunstgriff zwecks Lesbarkeit und Verständlichkeit für Laien nachsehen. Und zwar, was den Zahn betrifft: die Kavitäten bildenden kariösen Defekte am Zahn, also Löcher mit und ohne Karies (=Zahnfäule), die schon in frühester Kindheit auftreten können.
Den Zahnhalteapparat betreffend seien hier die weit verbreitete Kieferostitis (Kieferknochenentzündung) und die Gingivitis (Zahnfleischentzündung), beide zusammengefasst auch als Parodontose bezeichnet, angeführt, deren Ursachen und die daraus logisch resultierenden natürlichen Behandlungsansätze ich aufzeigen möchte.

 

 

 

 wird fortgesetzt …..